Maria Königin St. Wilhelm
Die Kapelle in St. Wilhelm steht auf einem geschichtlich interessanten Boden. Bereits 1236 zogen Zisterzienserinnen aus Günterstal in das abgeschiedene Tal, das sie allerdings bereits nach sechs Jahren wieder verließen. Im 13. Jahrhundert breiteten sich die Wilhelmiten in Europa aus. Sie erhielten 1252 die Erlaubnis das Klösterchen übernehmen zu dürfen. Aber auch sie verließen St. Wilhelm bereits wieder nach zehn Jahren und bauten ein Kloster in Freiburg. Einer der Patres aus Freiburg wollte jedoch lieber in der Abgeschiedenheit eines einsamen Tales leben und zog daher im Jahre 1266 in das verlassene Klösterchen. Bis zur Auflösung der Klöster in Baden im Jahr1803 dauerte diese klösterliche Vorgeschichte der heutigen Kapelle Maria Königin.
Der Pfarrer von Oberried beantragte beim Erzb. Ordinariat Freiburg 1961 die Erlaubnis für die Filialgemeinde St. Wilhelm eine Kapelle bauen zu dürfen. Nachdem das Ordinariat zugestimmt hatte und die Finanzierung gesichert war, begann mit der Grundsteinlegung am 8. November 1964 der Bau der Kapelle. Am 15. Mai 1966 erfolgte dann die Weihe der neuen Kapelle auf den Namen „Maria Königin“, die nicht nur ein Ort der Andacht und des Gebets für die Bewohner des Tals und ihre Gäste ist sondern auch mit ihrer interessanten Formgebung das Gesicht des Tales bereichert und ein echter Blickfang ist.
Mit den beiden Links erfahren Sie mehr über die interessante Geschichte St. Wilhelms und seiner Kapelle.




