- Pilgermesse: donnerstags 18.30h (April bis Oktober)
- Marienlob: samstags 8.00h
Zuständiges Pfarramt
Kath. Pfarramt St. Gallus, Kirchzarten
Wallfahrtsrektor
Pfarrer Johannes Frische
Pilgergaststätte St. Laurentius
Ruhetage: von Mittwoch 18.00 h bis Freitag 15.00 h
Telefon 07661/5398 (Fam. Steinhart)
Kurzbeschreibung
Die Kapelle liegt auf dem Giersberg mit einem malerischen Blick über das gesamte Dreisamtal in die Breisgauer Bucht. In der Ferne ist sogar die Spitze des Freiburger Münsterturms zu sehen. Auf einem steilen Fußweg kann man den Giersberg entlang eines Kreuzweges besteigen. Oder man nimmt den bequemeren Pilgerpfad / Lebensweg mit sieben zur Meditation anregenden Stelen. Im Jahr 1707 bis 1709 wurde eine Holzkapelle erbaut, die 1737 durch eine barocke Wallfahrtskirche ersetzt wurde, ausgeschmückt mit Figuren von Matthias Faller.
Geschichte
Der Legende nach hat um 1700 ein Hirtenjunge des Schweizermelcherhofes aus Burg-Höfen beim Vieh hüten am Brigittiwald unerklärte Stimmen vernommen. Gemeinsam mit anderen Gläubigen ging er dem Gesang nach und fand in der Öffnung des Stammes einer Föhre eine kleine Statue der Gottesmutter Maria.
Aktuelles Pfarrblatt
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Kapelle St. Jakobus am Hofgut Himmelreich
Die Jakobuskapelle in Himmelreich
Patrozinium 25. Juli, Fest des Hl. Jakobus d. Ä.
Geschichtliches
Wann die erste Jakobuskapelle hier entstand ist ungewiss. Aber urkundlich ist schon 1560 eine Wirtschaft nachgewiesen und 1590 die Kapelle bezeugt. Ganz sicher ist die erste Kapelle vor 1500 entstanden und hat von den vielen Durchziehenden, vor allem von den Jakobuspilgern, manche Gabe erhalten. Ansonsten ist die höchst wertvolle Vespergruppe, die Pietà und die Jakobusfigur nicht erklärlich.
Die Jakobuskapelle in Himmelreich
Der zunehmende Verkehr und die Verbreiterung der B 31 erzwang 1963 den Abbruch der Kapelle und machte ihre Verlegung erforderlich. In der alten Weise und unter Verwendung viele originaler Architekturteile wurde sie nur ein wenig abseits, aber wieder direkt an der Bundesstraße errichtet. Da den Besitzern daran gelegen ist, dass die traditionsreiche Kapelle auch zugänglich und ein lebendiger sakraler Raum ist, wird man sie im Jahre 1986 abermals versetzen und zwar in den leicht zugänglichen Garten des Gasthauses, wo sie dann wieder und endlich als Andachtsraum dienen kann.